| Neuseeland mit Kindern |
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Tipps für den perfekten Familienurlaub in NeuseelandGründe, weshalb Neuseeland Kindern gefallen wird
Natur und TiereNeuseeland ist ein Naturparadies, das man auch mit vielen kurzen Spaziergängen erleben kann. Das Department of Conservation verwaltet alleine schon ein riesiges Netzwerk an Wanderungen, aber auch jede Region hat ihre zusätzlichen Wanderwege in eigenen Reserven, so dass es praktisch überall eine Gelegenheit gibt, in die Natur zu pilgern.
Filmdrehorte vom Herrn der Ringe sowie den Hobbit- und Narniafilmen zeigen einem die Wohngebiete von Elfen, die Häuser der Hobbits und Vulkane wo Drachen wohnen (auf der Narnia-Vulkaninsel White Island bekommt man sogar Gasmasken ausgehändigt). Eigentlich sehen alle Urwälder so aus, als ob sie mit Feen und Hobbits bevölkert wären, und die Vulkangebiete mit ihren Geysiren, bubbelnden Schlammlöchern und kochenden Bächen erinnern an die Zeiten der Dinosaurier. Vor nicht langer Zeit sind ja auch noch die riesigen Moa-Vögel durch die Gegend gestolpert und, wer weiss, vielleicht findet man während der Reise das letzte lebende Exemplar? Nachts schimmert der Sternenhimmel so hell wie die Glühwürmchen, laute Wasserfälle und Gletscher muss man mit Selfies dokumentieren und mit der Seilbahn kann man ohne Muskelkater sein erstes Alpenpanorama erleben. Strände und geothermische BäderNeuseeland ist berühmt für Schafweiden, Berge und Wälder, aber dass es auch Hunderte von Traumstränden (siehe die besten Strände Neuseelands) gibt, ist eine speziell gute Nachricht für Sandburgenbauer, Bodysurfexperten und Jungnudisten! Strände garantieren unvergessliche Stunden und tiefen Schlaf, man sollte soviel Zeit wie möglich für diese Mussestunden im Sand reservieren.
In vulkanischen Gebieten, und davon gibt es sehr viele, bieten viele Dörfer, Unterkünfte und Campingplätze Thermalbäder an, in deren Schwefel- und Mineralwassern man abends wohlig planschen kann bis die Augen zufallen. Noch besser sind die heissen Naturquellen, die man abenteuerlich entdecken muss, wie z.B. den Kerosene Creek bei Rotorua, wo man sich mitten im Wald die Schultern von einem heissen Wasserfall massieren lassen kann (siehe www.nzhotpools.co.nz für alle Geheimtipps). Die besten Spielplätze Neuseelands und spezielle Attraktionen für Kinder
Dazu gibt es zahlreiche kommerzielle ‚Softplay‘-Indoor-Spielplätze wie z.B. Chipmunks, Trampolinparks zum Rumhüpfen, kein Fest ist komplett ohne Hüpfburg (‚Bouncing Castle‘), und überall gibt es interessante und sichere Seil- und Kletterpfade für die ganze Familie. Adrenalinaktivitäten gibt es mittlerweile auch für Kinder, vor allem um Rotorua, Taupo und Queenstown, es muss ja nicht gleich Bungy Jumping sein... Es gibt Sommer-Rodelbahnen, Zorbing-Ballone (die sind mittlerweile auch auf sicherem Wasser möglich), Jetbootfahrten, Höhlenflussforschen im Lastwagenreifen, Shweebing-Wettkampf gegen die Eltern auf einem Monorail, Quadtouren für Kinder, Blokarting, Surfschulen, Tauch- und Schnorchelkurse, Segelstunden, usw.
Neuseeland kann man als Kind auch gratis geniessen, Strandgutsammeln nicht vergessen, Frisbee und Bälle einpacken, Flugdrachen basteln, die Hängematte bereit halten, mit Rugbyball und einem Cricketspiel experimentieren, Boogieboard und Neoprenanzug sind ein Muss, etc. Es gibt zuhause sicher auch gute Bücher und Apps (siehe unsere Reise-App-Vorschläge), mit denen man sich über Neuseeland vorbereiten kann, Spiele für lange Abende mitnehmen nicht vergessen (für ganz Kleine wartet in Neuseeland sicher eine Buzzy Bee). Neuseeländer und neuseeländische KinderWeil es viel weniger Bevölkerungsdruck gibt scheinen die Leute etwas weniger griesgrämig zu sein, sie sind auch viel offener anzusprechen und weniger misstrauisch Fremden gegenüber. Einheimische Kinder laufen stets barfuss herum, kein Zeichen von Armut, eher Naturverbundenheit. Es ist fast unmöglich, einen Primarschüler zum Schuhetragen zu überreden. Auch als Erwachsene kann man sich gut daran gewöhnen, weshalb nicht mal ein paar Wochen lang die Hornhaut kultivieren? LebenserfahrungenAm anderen Ende der Welt ist vieles ähnlich wie in Europa, aber einige Sachen sind auch komplett anders und merkwürdig! Nicht nur, dass mitten im Winter Sommer ist, oder dass man auf der Reise noch zusätzlich einen ganzen Tag einfach so verliert, im Süden wird es auch noch kälter und die Sonne scheint von Norden her! Dörfer sehen aus wie im wilden Westen, das Trinkwasser kommt vom Dach und die geschnitzten Häuser der Maori stecken voller exotischer Details. Der Wald ist ein verrückter Dschungel wie bei Tarzan, und doch gibt es nichts Giftiges darin.
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Kinder werden Freude haben an den vielen Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, deshalb lohnt sich die Planung im voraus, wo man Pinguine, Wale, Robben, Delfine, Kea-Papageien und Höhlen mit Glühwürmchen finden kann. Dazu kommen überall die wirren Vogelgesänge, die es nachzuahmen gibt. Dank Kiwi-Nachthäusern und einheimischen Zoos und Schutzgebieten lernt man auch viel über den Naturschutz von zahlreichen bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Siehe auch unser Ebook
Badewetter ist von Dezember bis April, je weiter im Norden desto wärmer, aber man kann die Saison auch mit warmen und günstigen Neoprenanzügen verlängern (siehe
Jede Stadt und Gemeinde unterhält zahlreiche Spielplätze, die man oft auf den Gemeinde-Webseiten aufgelistet finden kann (z.B. nach ‚Rotorua Council playgrounds‘ suchen). Einige Spielplätze sind unglaublich gut, nicht nur modern und abenteuerlich, sondern schlicht einzigartig, z.B. die riesengrossen Steampunk-Figuren in Oamaru, Kowhai Park mit Riesenrakete, Vulkan und Tintenfisch in Whanganui, der Frank Kitts Park mit seinem Leuchtturm an der Wellington Waterfront, Myers Park-Spielplatz in einem grünen Park in Downtown Auckland, Tui Glen-Spielplatz in Henderson (bei Auckland) mit seinen riesigen Klettertürmen, und der Millionen Dollar teure Margaret Mahy Family Playground in Christchurch ist angeblich sogar der beste der Welt!
Natürlich gibt es auch ruhigere typische Kinder-Aktivitäten wie Fahrradmiete und -wege, Pferdereiten, Dampf- und Miniatureisenbahnen, Schafshows, Bauernfeste (‚A&P shows‘), Streichelzoos und andere zoologische Gärten, Bootsausflüge etc.
Dieselbe Offenheit sollte man deshalb zu erwidern versuchen, denn Kiwis haben sehr selten etwas anderes im Schilde, als einfach etwas Spass zu haben. Speziell auf dem Land wird wildfremden Leuten immer noch extrem viel Vertrauen entgegengebracht, man ist neugierig was Touristen denn so denken und mit Kindern wird gerne geschäkert. Kiwikinder verbringen ihre Ferien meistens auf Zeltplätzen und sind es gewöhnt, mit fremden Kindern zu spielen, das geht im Freien auch ohne Playstation ganz gut.
Vögel können nicht einmal fliegen und noch vor Kurzem waren sie gigantisch gross, gigantisch wie die Wale im Meer und die Kauri-Bäume im Wald. Am Strand kann man sich das Essen in Form von Muscheln selber sammeln oder man holt es sich halt schnell im Takeaway. Es gibt sicher vielerlei Erfahrungen, die man als Kind noch nie hatte, und die einen Aufenthalt am anderen Ende der Welt umso wertvoller machen.

