Reisen Neuseeland Tourleader Neuseeland

Pflanzen in Neuseeland

Auch als Download verfügbar: hier klicken für Neuseeland-Downloads

Gondwana - die Evolution von Neuseelands endemischen Pflanzen

Regenwald in NeuseelandNeuseelands Pflanzen sind ökologisch sehr vielfältig, nachdem sie sich langsam im Einklang mit Geologie und Tieren entwickelten. Vor 80 Millionen Jahren war die neuseeländische Landmasse mit Australien und sogar Chile verbunden. Allerdings verlor Neuseeland sein australisches Aussehen in der letzten Eiszeit vor 10'000 Jahren. Da die Gletscher nicht ganz Neuseeland bedeckten, konnten sich die alten Podocarp- und Kauriwälder in die Gegenwart hinüberretten, währenddem in der nördlichen Hemisphäre viele Baumarten diese Eiszeit nicht überlebt haben. Durch die isolierte Insellage wurden sie auch nicht durch neuere aggressivere Arten ersetzt. 85% aller Blütenpflanzen sind endemisch (sie kommen nirgendwo sonst auf der Welt vor).

Neuseeländische Pflanzen entwickelten sich mit anderen Pollen-Bestäubern als im Norden. Blumen können sich auf Vögel oder generelle Bestäuber (farbenblinde Fliegen, Motten und Käfer) verlassen und mussten keine bunten Variationen entwickeln, so dass eine typische Blume grün oder weiss (= leicht zu erkennen in der Nacht) und klein sein kann. Andere Jungbäume mussten sich vor Tieren schützen um nicht gefressen zu werden.


Der Lancewood versucht den 3 Meter hohen Moa-Vögeln mit harten spitzen Blättern auszuweichen, entwickelt sich jedoch normal wie andere Bäume sobald er eine Höhe von etwa 4 Metern erreicht. Leider hat niemand dem Lancewood erzählt, dass Moas mittlerweile nicht mehr existieren.

Als die Inseln vor rund 80 Millionen Jahren gebildet wurden waren Säugetiere noch nicht präsent, so dass viele Pflanzenarten eingeführten Tierarten wie dem australischen Possum (fressen Baumtriebe und Blätter - 20'000 Tonnen pro Tag) oder Hirsch (beschädigen Bäume und Sträucher durch Abnagen und Polieren der Geweihe) hilflos ausgeliefert sind.

Während die Kauri-Bäume seit gut 200 Millionen Jahren existieren gibt es andere Pflanzen, die sich schneller entwickelten. Die Alpen entstanden relativ spät in sehr kurzer Zeit, dennoch sind 93% der 600 alpinen Arten endemisch.

Alle Arten von Klima

Das feuchte pazifische Klima bringt viel starke Sonne, aber auch viel Regen mit sich, beides ideal für die Vegetation. Zusammen mit den vulkanischen Böden gedeihen die meisten Pflanzen sehr gut in diesem Klima. Immergrüne Regenwälder kann man überall finden, die Bäume behalten ihre Blätter im Winter und die Kühe sind das ganze Jahr über auf den Weiden. Auch die Bäume wachsen schneller als in anderen Klimazonen, angeblich wachsen die kalifornischen Redwoods in Rotorua dreimal schneller als in Kalifornien.

Das Klimaspektrum reicht von subtropisch bis alpin, von Regenwald mit einer Vielfalt so komplex wie tropischem Dschungel zu widerstandsfähigem Edelweiss in verschneiten Bergregionen.

Die so genannte "Taupo-Linie" teilt die Nordinsel, da Kauri, Puriri, Mangroven und andere Pflanzen nur nördlich davon zu wachsen scheinen. Die Südinsel beherbergt dagegen sehr viel mehr nicht-hölzerne Pflanzen wie Sträucher, Blumen und Gräser.

Te Puke Kiwifruit Capital of the worldDas Klima begünstigt auch die Gartenbauindustrie, Neuseelands wichtigste Kulturpflanzen sind Gerste, Weizen, Mais, Gemüse, Kiwi, Trauben, Avocados, Kernfrüchte, Zitrusfrüchte, Beeren, Oliven, Kumara, und natürlich all das Gras für die Schafe und Kühe. Box: Foto te Puke Wellington ist nicht die einzige ‘Hauptstadt’ von Neuseeland: Te Puke ist die ‘Kiwi Capital’, Blenheim die Wein-‘Capital’, Hastings die Apfel- und Birnen-‘Capital’, Opiki die Kartoffel-‘Capital’, Katikati die Avocado-‘Capital’, Dargaville die Kumara-‘Capital’, Kerikeri die Citrus-‘Capital’ usw. Viele Obstarten stammen aus viel strengeren Klimazonen und die milden Winter in Neuseeland (vor allem im Norden) erhöhen ihre Chance zu überleben und verlängern die Fruchtsaison.

Immigration

Das ökologische Gleichgewicht ist seit langer Zeit gestört, nicht nur durch das Verschwinden des Grossteils der einheimischen Wälder, sondern auch durch mehr als 300 Unkraut-Pflanzen, die das Überleben von mehr als 60 einheimischen Pflanzenarten bedrohen. Unkräuter vermehren sich schneller als einheimische Pflanzen, gedeihen in den vorteilhaften klimatischen Bedingungen, erobern viele Landschaftsnischen, stehlen die Nährstoffe im Boden oder klettern über andere Pflanzen und ersticken sie.

Interessante Pflanzen in Neuseeland:

Baumfarn (Ponga / Mamaku)

Baumfarn (Ponga / Mamaku)

Neuseelands Wälder fühlen sich an, als ob jeden Moment ein Dinosaurier auftauchen könnte - das ist auf die alten Baumfarne zurückzuführen, die sich in den letzten paar hundert Millionen Jahren nicht viel verändert haben. Es gibt acht Arten von Baumfarnen (knapp 200 einheimische Farn-Arten), von denen die bekannteste der Silver Fern (oder Ponga) ist und die höchste der schwarze Mamaku, ein erstaunliches Baumfarn, das bis 20 Meter hoch wächst.

Die Bracken Farn-Wurzeln waren das wichtigste Hauptnahrungsmittel der Maori, auch andere Teile der Baumfarne sind nach dem Kochen essbar. Als sehr schöne, nützliche und sogar heilende Pflanze hat sich das Baumfarn in ein Kiwi-Symbol verwandelt. Man sieht die jungen neuen Farnwedel (Koru) oder Silver Fern-Blätter in vielen traditionellen Maori- Schnitzereien, ebenso in vielen modernen Logos und stilvollen Designs.

Nikau

NikauObwohl man in Neuseeland viele Palmen sehen kann, ist dies die einzige einheimische Art. Ein imponierender Anblick, in dunklen Wäldern mit breiten 3m langen Blätter oder dünn bis hoch zum Sonnenlicht in einer Höhe von 15 Metern. Sie ziehen in der Regel schattige Bereiche im Wald und an Bächen vor, in denen andere Palmen nicht gedeihen würden.

Sie produzieren von Februar bis November Früchte, die von der neuseeländischen Waldtaube geliebt werden.

Kauri

KauriKauri-Wälder gibt es seit fast 200 Millionen Jahren, der neuseeländische Kauri ist der grösste und älteste der pazifischen Kauri-Baumfamilie. Jetzt existieren nur noch etwa 1% dieser Wälder, der grösste ist der Waipoua Forest in Northland, in dem auch noch die grössten Exemplare bestaunt werden können. Te Matua Ngahere (Vater des Waldes) und Tane Mahuta (Gebieter des Waldes) durften einst nur von Maori-Priestern besucht werden. Kauri-BlätterBeide Bäume sind einzigartig und strahlen Persönlichkeit aus, Tane Mahuta beeindruckt mit Höhe (51 m) und Volumen (244,5 m³) und Te Matua Ngahere mit seiner Breite (>16 m Umfang). Offenbar gab es bis zu 4'000 Jahre alte Bäume mit fast 27 Meter Umfang, die leider in Waldbränden im 19. Jahrhundert verloren gingen.

Kauri-Gum ist das Harz, das die Wunden in der Rinde schützt, es wurde von Maori als Kaugummi und gerusst als Tätowierungsfarbe verwendet. Es wurde später zur Verwendung in Lacken aus den Sümpfen gegraben, was Zehntausende von Menschen in Northland beschäftigte. Jetzt ist es so selten wie das 50'000 Jahre alte Holz von Sumpf-Kauri, das für Handwerk und Möbel eingesetzt wird. Heute werden die geschützten Kauri-Bäume erneut in Form der ‘Kauri Dieback’-Krankheit bedroht, verursacht durch einen Pilz-Organismus: bitte stellen Sie deshalb sicher, dass Ihre Schuhe vor dem Besuch eines Kauri-Waldes schmutzfrei sind.

Pohutukawa

PohutukawaEine weitere Baum-Ikone Neuseelands, die wegen der schönen roten Blüten rund um die Weihnachtszeit Pohutukawaauch ‘Weihnachtsbaum’ genannt. Die knorzigen Äste werden in alle Richtungen gestreckt, ein herrlicher Anblick in steilen Küsten-Positionen, wo sie dank ihren salztoleranten Luftwurzeln überleben können. Die buschigen roten Blüten bieten Nektar für die Vögel und Bienen, sie sind feiner als die vergleichbaren Rata-Blüten (ein ähnlicher Baum, der im Norden Neuseelands als Kletterpflanze beginnt und später den Wirts-Baum vollständig überwachsen kann).

Aufgrund der ebenso widerstandsfähigen eingeführten Kiefern droht der Anblick von Pohutukawa leider langsam von den Küsten zu verschwinden. Der grösste Pohutukawa-Baum hat einen Stamm von fast 11 Metern und eine Spannweite von 38 Metern, es gibt übrigens auch seltene rosa und gelb blühende Bäume.

Supplejack (Kareao oder Pirita)

SupplejackWenn Sie ein verworrenes Durcheinander von Telefonkabeln im Busch entdecken, dann haben Sie wahrscheinlich den Supplejack entdeckt. Er steigt so lange ohne Blätter in den Himmel, bis er das Sonnenlicht erreicht. Erst dann entwickelt er plötzlich Blätter und Früchte wie die anderen Bäume.

Er war einmal das bevorzugte Material, um Fischreusen zu knüpfen.

Cabbage tree (Ti Kouka)

Cabbage TreeDer gleiche Name wird auf der ganzen Welt auch für andere Bäume verwendet. Der Neuseeland Cabbage Tree sieht aus wie eine Palme (gehört aber zu einer Gattung von Bäumen und Pflanzen im Pazifischen Ozean namens Cordyline), wächst bis zu 20 Metern Höhe und leiht jeder Schafwiese einen Hauch von Exotik.

Das Herz, die Wurzeln und Triebe sind in der Tat nach dem Kochen geniessbar (Cabbage = Kohl) - eine gute Kohlenhydratquelle - und ihre Blätter sind ideale Basis für starke Seile.

Flachs (Harakeke)

Neuseeländischer Flachs Auch wenn er den Namen mit anderen Pflanzen in der Welt teilen muss, hier handelt es sich wieder um ein einzigartiges Gewächs aus Neuseeland. Mit bis zu 3 Meter langen Blättern werden Sie Flachs leicht in den meisten natürlichen Umgebungen erkennen. Die Tui-Vögel verteidigen ihre Flachs-Territorien gegen andere Vögel, sie lieben den Nektar in den Blüten, die im Frühling auf sehr langen schönen Stielen wachsen.

Es gibt unzählige medizinische und praktische Verwendungen von Flachs, er war vor allem immer eine ideal Quelle für Fasern, Maori handelten Flachsfasern für Seile mit den Briten, und heute ist das Flachsweben eine der grossen wiederbelebten Maori-Künste.

Teebaum (Manuka / Kanuka)

Teebaum-LabyrinthKapitän James Cook hat einst Teebaum-Blätter für einen Tee gegen Skorbut verwendet, heute ist der köstliche Manuka-Honig in der ganzen Welt berühmt, weil er antibiotische und antimykotische Eigenschaften hat (man achte auf ein "UMF-Rating" von 5 oder mehr). ‘Tea Tree’-Öl ist eine der besten Therapien gegen juckende Sandfliegenbisse. Manuka können als niedrige Sträucher oder bis zu 5 Meter hoch wachsen, je nach Lage und Boden. Sein grösserer Bruder der Kanuka kann bis 30 Meter hoch werden, seine Blätter sind weicher als beim Manuka.

Neuseeländische Teebäume und deren Produkte sind nicht identisch mit den australischen Melaleuca-Bäumen mit dem gleichen Namen.

Kawakawa

Oft am Rande des Urwaldes zu finden, erkennbar durch seine herzförmigen Blätter mit Löchern von Raupen und Stämmen mit dicken Gelenken wie beim Bambus. Kawakawa ist eine alte Heilpflanze, die zum Beispiel als Tee gegen Magenkrämpfe verwendet werden kann (Vorsicht: kann mit giftigen Pflanzen verwechselt werden!).
Es hat eine leicht betäubende Wirkung und ist mit dem polynesischen Pfefferstrauch ‘Kava’ verwandt (wo die Wurzeln für ein beruhigendes Getränk verwendet werden).

Totara

Pouakani TotaraErkennbar an seiner typischen Rinde (mit einem Rosastich) und stachligen Nadelblättern. Dies ist einer der grossen Bäume von Neuseeland, für Maori symbolisiert er den Rang eines Häuptlings, mit perfektem Holz für Kriegskanus und Schnitzereien. Das Holz wurde von den europäischen Siedlern für Bahnschwellen und Telegrafenpfosten eingesetzt. Sie wachsen bis zu 40 Meter Höhe und hatten Stämme von bis zu 6 Meter Durchmesser.

Der grösste Totara heute befindet sich im Pureora-Wald, 1'800 Jahre alt mit einem Durchmesser von 3,6 Metern und dem Namen ‘Pouakani’. Der Totara gehört zur alten Podocarp-Baumfamilie, die die Eiszeiten überlebt hat.

Rimu

RimuAuch ein Podocarp-Baum, diese schönen Nadelbäume mit langen hängenden Zweigen können bis zu 1'000 Jahre alt und 50 Meter hoch wachsen. Er wurde früher massenweise abgeholzt, wird heute aber vor allem für schöne hochwertige Möbel verwendet.

Vögel mögen die Samen und helfen diese zu verteilen, es ist einer der weiter verbreiteten neuseeländischen Bäume. Auch bekannt als ‘Red Pine’.

Kahikatea

Kahikatea groveDieser alte Podocarp-Baum ist der grösste Baum in Neuseeland, mit bis zu 60 Metern Höhe. Er hat ursprünglich die flachen und sumpfigen Gebiete dominiert, aber heute verbleiben nur noch 2% seiner Wälder, der Rest wurde in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt.

Das Holz wurde für Butter- und Käse-Kisten verwendet, ist aber nicht stabil genug für den Hausbau. Die Samen sind beliebt bei den einheimischen Vögeln. Er ist auch bekannt als ‘White Pine’.

Süd-Buche / Southern Beech

Ein weiterer Überlebender der Gondwana-Zeit, Buchen-Wälder stellen immer noch rund die Hälfte aller Wälder in Neuseeland und sind häufiger im Süden der Insel und in höheren Lagen anzutreffen. Im Gegensatz zu den chilenischen oder europäischen Buchen sind diese Arten das ganze Jahr über immergrün und haben kleinere Blätter. Es gibt vier Arten, die bis zu 40 Meter hohe Rotbuche, die gut verteilte Silberbuche, die Harte und die Schwarzbuche (mit der Unterart Bergbuche).
Die Verwendung des Holzes wird beschränkt durch deren Härte und / oder Dauerhaftigkeit.

Puriri

PuririDer Puriri-Baum sieht sehr tropisch aus, vor allem, wenn die Wurzeln im Wald quer über die Felsen klettern. Ihre Rinde ist in der Regel verwachsen und mit Mottenlöchern übersäht. Die Tatsache, dass er gleichzeitig Blüten und Früchte tragen kann ist ganz speziell, das kann zu allen Jahreszeiten der Fall sein.

Währenddem die Tui den Nektar lieben sind die neuseeländischen Waldtauben die einzigen Vögel, die die grossen Früchte ganz schlucken und so verteilen können.

Lancewood (Horoeka)

LancewoodDies ist eine sehr seltsame Pflanze, die anfangs völlig anders aussieht als später, wenn sie zu einem normalen Baum wächst. Nach etwa 15 Jahren werden aus den harten spitzen langen Blättern plötzlich breitere und weichere Blätter, mit einer buschigen Krone auf bis zu 15 Metern. Eine interessante und glaubwürdige Theorie behauptet, dass dieser Baum sich so vor den Moa-Vögeln geschützt hat, die nur bis zu 4 Metern Höhe fressen konnten. Sobald sie über diese Moa-Grösse hinausgewachsen sind, entwickeln sie normale essbare Blätter, Blüten und Früchte.

Die jungen Blätter können übrigens als Schnürsenkel verwendet werden (für den Fall, dass diese von einem Kea gestohlen werden).

Mangrove (Manawa)

MangroveDie Neuseeland-Mangrove kann zwischen Ost-Afrika und Fidschi gefunden werden. Da sie den Frost nicht mag, findet man sie nur auf der Nordinsel, je weiter nördlich desto grösser sind sie - bis zu 12 Metern. Sie leben oft in salzigen Flussmündungen ohne Sauerstoff im Boden, so dass sie diesen durch Luftwurzeln absorbieren müssen.

Es gibt viele Diskussionen, ob Mangroven gut sind oder nicht. Sie gedeihen mit zusätzlichen Nährstoffen aus Düngemitteln und erweitern ihren Lebensraum durch das Ansammeln von Sedimenten (und ihren eigenen Blättern). Sie können Wasserstrassen verstopfen und den Wert von Liegenschaften vermindern (immer weniger Meeresblick). Zumindest die kleineren Vögel und Meereslebewesen geniessen den Schutz der Mangroven, diese können ebenfalls die Küste vor Sturmschäden bewahren.

Vegetable Sheep

 In Neuseeland wachsen Schafe auch auf den Bergen - in Form von Pflanzen! Sie ähneln Schafen, in Wirklichkeit sind sie Pflanzenkissen aus Tausenden von kleinen Pflanzen mit wolliger Oberfläche. Dadurch können sie Feuchtigkeit und Wärme im harten Klima viel besser bewahren.

Es gibt viele weitere einheimische Bäume in Neuseeland, Sie finden auch beim Department of Conservation weitere Informationen.(www.doc.govt.nz).

Siehe auch unser E-Book Die Tiere Neuseelands (PDF), auch für Kindle, iBookstore und andere Reader.

Tiere in Neuseeland: E-Book

Einige interessante Gärten in Neuseeland

Hamilton GardensHamilton Gardens

Jedes Jahr besuchen 600’000 Leute die 58 Hektaren umfassenden fantastischen Gärten mit vielen spannenden Themen: Es gibt einen chinesischen Scholar's Garden, einen englischen Flower Garden, einen japanischen Garden of Contemplation, einen American Modernist Garden, einen italienischen Renaissance Garden und einen indischen Char Bagh Garden! Ebenfalls den Rogers Rose Garden, New Zealand Cultivar Garden, Rhododendron Lawn, Hammond Camellia Garden, Victorian Flower Garden, Herb Garden, Kitchen Garden, Sustainable Backyard Garden, Bussaco Woodland, den Hamilton East Cemetery, den Echo Bank Bush und einen Talspaziergang! Der Eintritt zu allen Bereichen der Hamilton Gardens ist kostenlos.

 www.hamiltongardens.co.nz

Auckland Botanic Gardens

Auckland Botanic Garden

In Auckland lässt das milde, feuchte Klima eine Vielzahl von Pflanzen erfolgreich wachsen. Die umfangreichen Sammlungen fokussieren sich auf bedrohte Pflanzen, einen Waldrundgang, eine Flachsweberei-Sammlung und einen Pflanzenbestimmungspfad. Das Gondwana Arboretum zeigt Arten aus verschiedenen Teilen der südlichen Hemisphäre. Der Edible Garden ist eine Sammlung von Obst, Gemüsen, Nüssen und essbaren Blüten. Der Perennial Garden ist besonders bunt von Oktober bis April. Der Palmen-Garten enthält Neuseelands grösste öffentliche Sammlung von Palmen. Der Magnolien-Garten verfügt über die grösste Sammlung von Magnolien in Neuseeland. Die Salvia Collection ist Neuseelands grösste mit mehr als 200 Pflanzenarten, -sorten und -hybriden. Der Rock Garden verfügt über die grösste Outdoor-Kollektion von Kakteen und Sukkulenten in Neuseeland. Der Afrikanische Garten hält Pflanzen vor allem aus dem südlichsten Teil von Afrika - der Cape Floral Region. Das Spring Blossom Valley zeigt eine grosse Gruppe von Pflaumen-Bäumen und Narzissen. Der Rosengarten kombiniert fünf thematische Gärten mit Rosen in kreativen Kombinationen. 64 Hektar und mehr als 10’000 Pflanzen. Der Zugang zu den Gärten ist kostenlos.

www.aucklandbotanicgardens.co.nz

Christchurch Botanic Gardens

Gegründet im Jahre 1863 mit der Pflanzung einer englischen Eiche sind die Gärten nun eine der schönsten Sammlungen von exotischen und einheimischen Pflanzen in Neuseeland. Majestätische Bäume - viele über 120 Jahre alt - dominieren die Gärten, die eine eindrucksvolle Kulisse für die umfangreichen thematischen Sammlungen und weitreichenden Rasen bilden. Eine Schleife des sanft fliessenden Avon mit vielen Brücken umrankt einen grossen Teil der Gärten, daneben grenzt der 164 Hektar grosse Hagley Park. Die Gärten sind eine Oase in der Stadt Christchurch - 21 Hektaren mit mehreren Wintergärten, Denkmälern, Garten-Kunst und Wanderwegen. Die Gärten sind jeden Tag des Jahres offen und der Eintritt ist frei.

www.ccc.govt.nz/BotanicGardens

Wellington Botanic Garden

25 Hektaren einzigartiger Landschaft, geschützten Urwaldes, schöner Koniferen, spezialisierter Sammlungen und bunter Blüten, mit einer schönen Aussicht über die Stadt Wellington. Es ist ein Garten von nationaler Bedeutung (Royal New Zealand Institute of Horticulture) und ein historischer Ort (Historic Places Trust Heritage Area). Der Garten wurde im Jahre 1868 gegründet. Sammlungen: Australian Garden, Begonia House, Kamelien, Exotic Forest, Fragrant Garden, Herb Garden, Asiatische Pflanzen und Bäume, Lady Norwood Rose Garden, Magnolien, Maori Flax Collections, einheimischer Urwald, Ornamental Grasses, Perennials, Rhododendrons, Rock Gardens und Sukkulenten. Der Eintritt ist frei.

www.wellington.govt.nz/services/gardens

Dunedin Botanic Garden

Viele verschiedene Sammlungen: Das Alpen-Haus ist eine geschützte und sichere Umgebung für alpine Pflanzen. Das Arboretum ist eine Sammlung von Laub- und immergrünen Bäumen. Geographische Sammlungen mit Werken aus der ganzen Welt, gruppiert nach Kontinenten. Das Winter Garden Glasshouse beinhaltet eine Reihe von tropischen und subtropischen Pflanzen. Im Herb Garden / Kräutergarten können Sie den Duft von Kräutern geniessen oder einfach beim Brunnen verweilen. Der Wasser-Garten bietet das ideale Umfeld für exotische Pflanzen, die an feuchte, sumpfige und aquatische Situationen gewöhnt sind. Ebenfalls gibt es eine Camellia Collection, den Clive Lister Garten, eine einheimische Pflanzensammlung, den Rhododendron Dell, den Rosengarten, einen Steingarten und Herbaceous Borders. Mehr als 200 Vögel in der Volière. Der Eintritt ist frei.

www.dunedin.govt.nz/facilities/botanic- garden

New Plymouth Pukekura Park

Der Park erstreckt sich über 52 Hektaren und enthält eine Vielzahl von Landschaften, darunter viele Sammlungen, exotische Bäume, formale Gärten, Seen und Wanderwege durch einheimischen Wald. Der Park umfasst eine Fernery sowie den angrenzenden Garten des Brooklands Estate, Heimat der renommierten TSB Bowl of Brooklands (eine Open Air Bühne) und Brooklands Zoo. ‘The Gables’ wurde im Jahr 1848 auf Anweisung von Gouverneur Sir George Grey gebaut, es ist das älteste Krankenhaus der Kolonialzeit in Neuseeland. Im Jahr 2001 wurde ein traditionelles Torii-Tor zu Ehren der Schwesterstadt Mishima in Japan eingeweiht. Der Kunming-Garten war ein Geschenk des Bürgermeisters von Kunming. Pukekura Park eröffnete im Jahre 1876 und war ein wichtiger Drehort für den Tom Cruise-Film ‘The Last Samurai’.

www.newplymouthnz.com (siehe Pukekura Park)

Queens Park Invercargill

Das 81 Hektaren grosse Juwel im Zentrum der Stadt bietet eine Vielzahl von botanischen Attraktionen. Es gibt Rhododendrons, Azaleen, wichtige Pflanzen aus Neuseeland, einen neuen Garten für Pflanzen der subantarktischen Inseln, der Winter Garden enthält eine umfangreiche Sammlung von tropischen und subtropischen Pflanzen, es gibt die grösste und umfassendste Sammlung von Rosen in Neuseeland und einen japanischen Garten, zusammen mit einem Tee-Haus. Der Eintritt ist frei.

www.icc.govt.nz (siehe unter Parks and Reserves)

Cornwall Park Auckland

Den 172 Hektar grosse Park hat Baumpflanzungen aus den letzten 150 Jahren, ist bekannt für seine Landschaft und seine Vielzahl von Bäumen. Er liegt auf einem vulkanischen Kegel, Maungakiekie (oder ‘One Tree Hill’), mit vielen interessanten geologischen Eigenschaften. Eine prä-europäische Maori-Befestigung (Pa) wurde auf dem Kegel gebaut, viele Strukturen sind noch heute zu sehen. Der Eintritt ist frei.

www.cornwallpark.co.nz

Whangarei Quarry GardenWhangarei Quarry Garden

Angesichts der Tatsache, dass es sich um ein Freiwilligen-Projekt handelt, das erst im Jahr 1997 eröffnet wurde, mit freiem Eintritt und finanziert durch Spenden, ist die Vielfalt von spektakulären exotischen Pflanzen erstaunlich. Der Erfolg ist auch durch die ideale Lage innerhalb des terrassenförmigen Amphitheaters eines alten Steinbruchs begründet. Die Steinmauern erhalten die Hitze der Sonne bis nach dem Sonnenuntergang, die steilen Wände schützen vor dem Wind und zwei malerische Wasserfälle mit einem See leiten das Wasser zuverlässig zu den Pflanzen. Freiwillige Spende.

www.whangareiquarrygardens.org.nz

Reisen in Neuseeland (E-Book)Andere Gärten:

Otago Peninsula: Larnach Castle Garden
Wellington: Otari-Wilton's Bush (www.wellington.govt.nz)
New Plymouth: Pukeiti Gardens (www.pukeiti.org.nz)
Hamilton: Waitakaruru Arboretum and Sculpture Park (www.sculpturepark.co.nz)
Napier: Trellinoe Park (www.trelinnoepark.co.nz)
Gisborne: Eastwoodhill - National Arboretum of New Zealand (www.eastwoodhill.org.nz)
Ashburton: Trott's Garden
For more see New Zealand Garden’s Trust (www.gardens.org.nz)

 
Banner